Über uns

Ing. Thomas Stoklasa

Gründer / Geschäftsführer

2004 entdeckte TOM Parkour für sich und gehört im deutschsprachigen Raum zu den ersten aktiven Athleten. 2006 gründete er die Community-Plattform Parkour-Vienna (www.parkour-vienna.at), welche mit mehreren Tausend registrierten Mitgliedern zu einer der größten Parkour-Websites im deutschsprachigen Raum herangewachsen ist.

TOM verfügt über langjährige Medien und -Performancerfahrung (TV-Interviews/Drehs für ORF, ARD, MTV, etc.) und arbeitet regelmäßig mit professionellen Fotografen an der Umsetzung von Anfragen (derStandard , Kurier, Maxim, Krone, etc.). Unter anderem hat er auch bei einer breit angesetzten High Budget – Fernsehwerbung für Kellys mitgewirkt.

Parkour unterrichtet TOM seit ca. 2006 und hat 2015 A.D.A.P.T (www.adaptqualifications.com) abgeschlossen. Bei A.D.A.P.T. handelt es sich um die weltweit einzige Parkour-Coaching Zertifizierung, bei der die Gründer von Parkour inhaltlich mitgewirkt haben. 2016 hat TOM als Tutor für die Parkour- & Freerunning Instruktor-Ausbildung der Bundessportakademie unterstützt. 2017 hat er sich für das Ninja Warrior Austria Finale qualifiziert.

Weiters ist TOM Gründer und Obmann vom Verein ‚Connect the Community – Verein zur Förderung von Bewegungskünsten‘ (www.ctc-movement.at)

Mag. Alexandros Charos

Gründer / Geschäftsführer

2004 entdeckte Alex Parkour. Seitdem engagiert er sich, Parkour möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Alex unterrichtet Parkour seit ca. 2006 und konnte an der JKU die ersten (und immer noch laufenden) USI Kurse (Universitätssportinstitut) starten. Er wohnt seit 2014 in Wien, wo er mit der Gründung der Plattform We-Trace (http://www.we-trace.at) das erste outdoor Parkour Kurs Angebot starten konnte.

Nach dem Studium (Soziologie: 2013) absolvierte Alex ein internationales Berufspraktikum bei Parkour Generations (der weltweit größten professionellen Parkour Organisation) mit Sitz in London, wo er neben dem Sammeln wertvoller Erfahrung in diversen Einsatzbereichen von Parkour ebenso die A.D.A.P.T. Zertifizierung abgelegt hat.

Alex hat langjährige Erfahrung im Bereich Parkour – Coaching und hat neben zahlreichen Workshops für Schulen, Firmen und verschiedensten Institutionen auch an der Umsetzung des CtC – FMI („Forum Meeting Instruktor“) mitgearbeitet.

Über Parkour

Zu versuchen jenen Punkt ausfindig zu machen an dem Parkour entstanden ist ist ungefähr so schwierig herauszufinden wie, wann der Mensch zum ersten Mal gesprungen ist. Hier findet ihr eine kurze Geschichte von Parkour.

Parkour hat seine Wurzeln in drei kleinen pariser Vororten (Evry, Sarcelles und Lisses), wo eine Gruppe junger Menschen durch den Kerngedanken sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen zusammengeschweißt wurde. Es ist weitestgehend anerkannt, dass 9 Mitglieder dieser Gruppe eine Disziplin gegründet haben, die in dieser Form immernoch praktiziert wird – l’art du déplacement oder auch „Die Kunst der Fortbewegung„.

Diese Gruppe nannte sich Yamakasi, ein Wort das aus dem ursprünglichen Lingala (kongolesischer Dialekt) übersetzt „Starker Körper, starker Geist“ bedeutet.

Der Begriff „Parkour“ (der sich von Parcours, ableitet) ist durch den Einfluss von Raymond Belle, dem Vater einer der Yamakasi (David Belle) geprägt. Raymond hatte David in die Trainingsmethodik von Georges Hébert eingeführt, ein Pionier auf dem Gebiet der militärischen Trainingsmethodik, der u.a. einen großen Einfluss auf die Entwicklung  des klassischen Turn- und Sportunterrichtes in Frankreich hatte. „Parkour“ als Begriff wurde von David’s Freund, Hubert Kounde vorgeschlagen.

Die Yamakasi wurden als Wilde betrachtet, ihr Training jedoch war alles andere als wild, denn es fokussierte neben Kraft und Ausdauer auch ein hohes Maß an Präzision und Kontrolle. Als nach und nach physische Grenzen ausgetestet und erweitert wurden, wurden die Medien auf die Yamakasi aufmerksam.

2003 wurde die Doku „Jump London“ ausgestrahlt, die u.a. Sébastien Foucan, Mitglied der Yamakasi (und späterer Bond Bösewicht) sowie die Brüder Vigroux beinhaltete. In der Doku zeigten diese jungen Männer Parkour an manchen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons. Um dem englischsprachigen Publikum verständlich zu machen was Parkour genau ist wurde als direkte Übersetzung das Wort „Freerunning“ eingeführt.

Seitdem ist Parkour explodiert. Man denke nur an all die Kinofilme, Videospiele oder Musikvideos. Mit dieser Explosion der Popularität veschwommen gewissermaßen auch die Trennlinien was Parkour denn genau ist und so kam die Befürchtung auf, dass die ursprünglichen Werte von Parkour verloren gehen könnten.

Bei Parkour Austria glauben wir daran, dass konstantes und methodisches Training gemeinsam mit dem Streben sich stetig weiterzuentwickeln einem die Freiheit gibt sich ungebunden zu bewegen.

Wir glauben an die Werte von Parkour bzw. möchten wir auch die Geschichte weitertragen, denn nicht zuletzt ist diese Geschichte eine Geschichte von der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen. Wir glauben, dass das Verstehen der Geschichte von Parkour dazu beiträgt, dass wir als Menschen unsere Ziele ebenso erreichen wie es damals die Yamaksi getan haben.

  • 1905

    George Herbert veröffentlicht ‚Méthode Naturelle‘

    Être fort pour être utile
    „Stark sein, um nützlich zu sein“

  • 1950er

    Raymond Belle erlernt die ‚Méthode Naturelle‚ während des Indochina Konfliktes.

  • 1980er

    David Belle trainiert ‚Parcours‘ mit Freunden in Lisses.

  • 1990er

    Begriffe ‚Parkour‘ & ‚L’art du déplacement‚ werden gefestigt
    Die erste Parkour-Gruppe ‚Yamakasi‘ wird geformt.

  • 2001

    ‚Yamakasi‘ Film von Luc Besson

  • 2003

    ‚Jump London‘ Dokumentation definiert den Begriff ‚Freerunning‘ in England

  • 2004

    ‚Banlieue 13‘ Film von Luc Besson mit David Belle

  • 2004

    Gründung Parkour Linz

  • 2004

    Gründung Parkour-Vienna

  • 2008

    Gründung Connect the Community (CtC)

  • 2014

    Gründung we-trace

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